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Neugestaltung 3. Sek.

Die inhaltliche und organisatorische Neugestaltung der 3. Sekundarklasse baut auf der Grundlage einer individuellen Standortbestimmung der Schülerinnen und Schüler in der 2. Sekundarklasse mit Hilfe des Testinstruments Stellwerk auf. Anhand dieser Lernstandsbestimmung werden im Rahmen eines gemeinsamen Standortgesprächs zwischen Klassenlehrperson, Eltern und Schülerinnen und Schülern die entsprechenden Fördermassnahmen abgeleitet.

Alle Schülerinnen und Schüler werden auf den Übergang in die berufliche Grundbildung und die weiterführenden Schulen individuell begleitet und vorbereitet - dies geschieht in verstärkter Zusammenarbeit mit der Berufsberatung.

Das bisherige Wahlfachangebot wurde gestrafft und ein Lernangebot bereitgestellt, das sich zukunftsgerichtet an den Interessen und Lernbedürfnissen der Jugendlichen ausrichtet und das selbst gesteuerte Lernen mit entsprechenden Lernangeboten und –arrangements sinnvoll unterstützt.


Info Flyer: Das bringt die neue 3. Sek.

Info Flyer des Volksschulamts des Kantons Zürich zum Download


Stellwerk

Im Februar absolvieren jeweils alle Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen online den Test Stellwerk in den Fachbereichen Mathematik, Deutsch, Natur und Technik, Französisch und Englisch. Das Ergebnis dient als Grundlage für die individuelle Förderplanung der Jugendlichen im 9. Schuljahr - nach dem Grundsatz: "Stärken weiter ausbauen und Lücken schliessen".

Der Referenzrahmen beschreibt, welche Kompetenzen in den Teilbereichen mit dem Stellwerktest überprüft werden können.

In Natur und Technik werden zwei von drei Teilbereichen getestet (Biologie, Physik oder Chemie). Die Online-Tests sind so gesteuert, dass den Schülerinnen und Schülern Aufgaben vorgelegt werden, die ihrem aktuellen Leistungsstand entsprechen. Es stehen ihnen jeweils 90 Minuten zur Verfügung, um die Aufgaben eines Fachbereichs zu lösen. Die Auswertung der Tests erfolgt durch das Computersystem.

Nach Abschluss aller Testteile erhalten die Schülerinnen und Schüler ein persönliches Leistungsprofil.


Standortgespräch 2. Klassen

Sie erhalten zusammen mit Ihrer Tochter/Ihrem Sohn von der Klassenlehrperson eine Einladung zum persönlichen Standortgespräch. Dieses findet jeweils anschliessend an die Stellwerktests im März der 2. Klassen statt.

Zur persönlichen Vorbereitung hat Ihre Tochter/Ihr Sohn ein Dossier mit verschiedenen Unterlagen für das Gespräch zusammengestellt. Im Standortgespräch geht es um die Planung der 3. Sek.: Gemeinsam vereinbaren Sie die persönlichen Zielsetzungen im 9. Schuljahr. Die Ergebnisse des Stellwerktests dienen dabei als Grundlage für die Lernschwerpunkte:

Welche schulischen Lücken soll Ihre Tochter/Ihr Sohn noch schliessen können? Welche schulischen Stärken sollen weiter gefördert werden? Ziel ist es, Ihre Tochter/Ihren Sohn auf dem Weg in die berufliche Grundausbildung oder weiterführende Schule mit entsprechenden Lernangeboten im 9. Schuljahr optimal zu begleiten und vorzubereiten.

Zusammen mit Ihrer Tochter/Ihrem Sohn entscheiden Sie als Eltern, ob das Leistungsprofil allfälligen Bewerbungsunterlagen beigelegt werden soll.


Projektunterricht in den 3. Klassen

Ein neues Fach steht mit drei Lektionen im Stundenplan der 3. Klässlerinnen und 3. Klässler des Schuljahres 2008/09: Projektunterricht. Was lernen die Jugendlichen in diesem Fach? Was sind die Ziele des Projektunterrichts?
Projekte gehören heute zu unserem Alltag. Es gibt kaum noch einen Lebensbereich, in dem nicht einmalige, zeitlich begrenzte, neuartige und meist interdisziplinäre, also fächerübergreifende Vorhaben eine Rolle spielen. Entsprechend wichtig ist es für Schülerinnen und Schüler mit den Methoden und Vorgehensweisen bei unbekannten Problemstellungen umgehen zu lernen.
Im Projektunterricht soll auf die besonderen Interessen und Arbeitsweisen der Jugendlichen eingegangen werden. Sie sollen bei der Themenwahl und der Ausführung ihrer Projekte mitbestimmen dürfen und vermehrt Aufgaben und Probleme in Eigenverantwortung übernehmen und selbständig bearbeiten können. Sie lernen dabei wie man Projekte initiieren, vorbereiten, planen, durchführen, auswerten und abschliessen kann. Ziele setzen, richtig planen, Risiken ermitteln, ein Projekt beantragen, Resultate effektvoll präsentieren und vieles mehr steht im Zentrum des Projektunterrichts.

Daneben werden Teamfähigkeit, Kommunikation und Sozialkompetenz geübt und umgesetzt. Begonnen wird im Projektunterricht mit kleinen Schritten, damit Erfolgserlebnisse erlebbar sind. Nach der Auswertung von ersten Miniprojekten werden die Erfahrungen für Kleinprojekte genutzt und gegen Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet sein um ihr Abschlussprojekt (Ebnet Jugend forscht) in Angriff zu nehmen. Neu ist dabei, dass die Abschlussarbeit mit einer Note im Zeugnis aufgeführt wird. Wichtig ist bei allen Projekten, dass die erlernten Theorien der Projektmethode Schritt für Schritt direkt in den Projekten angewendet werden.
Die Erfahrungen aus anderen Kantonen zeigen, dass Schülerinnen und Schüler den Projektunterricht sehr schätzen und durch die Arbeit in Gruppenprojekten wieder an Lernmotivation im letzten Jahr der obligatorischen Schulzeit gewinnen.
Wir freuen uns darauf, das Projektlernen an unserer Schüle zu fördern. Wir sind überzeugt, den Jugendlichen einen erfolgreichen Einstieg in die sich ständig ändernde Arbeitswelt zu bieten.




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